Abgründe des SeinsWenn du vor mir stehst und mich ansiehst was weißt du von den Schmerzen die in mir sind und was weiß ich von deinen? Und wenn ich mich vor dir niederwerfen würde und weinen und erzählen was wüsstest du von mir mehr als von der Hölle wenn dir jemand erzählt sie ist heiß und fürchterlich? Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig so nachdenklich stehen wie vor dem Eingang zur Hölle... (Franz Kafka) - aufgelesen bei einer Freundin

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wirr und unvollendet

Du sagst es sei ein Weg.
Flucht aus Deiner Schwäche,
als wäre es ein Spiel.
Wie Deine Augen wandern!
Unstet...weltentrückt und krank.
Wie Deine Hände zittern!
Und wie Dein Mund schon zuckt!

Wie kannst Du im Sommer
einen Schneemann bauen?
Was soll ich tun,
wo ich's doch ehrlich mit Dir mein?
Ich steh so hilflos da und seh's rieseln.
Und mir ist, als wären wir schon längst verlorn.
Wie soll ich die Angst besiegen,
die in meinem Herzen schlägt?
26.10.06 23:28


Gedankenfluchten

Lass uns einfach fortgehen, ja?!

Einfach weg, ganz egal wohin.

Nur wir beide.

Und alles hinter uns lassen.

Neu anfangen – irgendwo wo es ganz anders ist als hier.

Irgendwo, wo wir nicht in uns und dem Leben, das wir uns selbst geschaffen haben, gefangen sind.

Irgendwo wo wir frei sind das zu sein und zu tun was wir möchten.

Lass uns dahin einfach nur einander mitnehmen (und den Kater) und etwas ganz neues beginnen.

So als wären wir nie in unseren Leben eingeschlossen gewesen…

Lass uns fortgehen, ja?!

Irgendwann. Irgendwohin.



Lass und gemeinsam fortgehen…
24.8.06 12:21


Wann hast DU das letzte Mal über jemanden nachgedacht?

I want it to end.

Und wiedereinmal verloren in der Tiefe. Auch dieser Abgrund ist so überflüssig wie nur irgendwas. Von dem Menschen aufgerissen von dem ich einst hoffe und vielleicht auch immernoch hoffe, dass er mich irgendwann aus diesem Kreislauf befreien könnte. Durch Kleinigkeiten und pure Gedankenlosigkeit in meine Welt gerissen und nun falle ich wieder. Falle, obwohl ich mich da oben gestern noch ganz gut geschlagen habe - trotz aller Erdbeben, die meine Gedankenwelt zur Zeit immer mehr zerrütten. Aber ich wäre nicht gestürzt. Hätte er doch nur einmal mehr nachgedacht. Hätte er doch einmal nicht nur sich selbst im Kopf gehabt. Er ist ein Egoist. Das weiß ich schon lange, aber warum kann er denn nicht einmal auch darüber nachdenken was in mir vorgeht?
Ich liebe diesen Mann und in vielerlei Hinsicht war er auch die Rettung die ich brauchte. Die Zeiten haben sich geändert. Sind nicht mehr so finster. Aber sie sind so turbulent geworden und das frisst mich ganz langsam auf. Ich habe mich, als ich ihn kennenlernte aus dem Schutz der Dunkelheit gewagt. Ich wusste damals schon was das bedeuten könnte. Und jetzt ist es genau so gekommen. Er hält mich in der Hand ohne sich dessen bewusst zu sein. Ständig muss ich damit rechnen, dass er ohne darüber nachzudenken einen neuen Abgrund in mein Leben reißt.
Ich möchte ihn nicht verlieren. Es gibt so vieles was uns verbindet und was ich an ihm schätze. Obwohl er für viele Stürze verantwortlich ist ist er auch derjenige, der mich wieder auffängt.
Aber ich weiß nicht, ob ich mein Leben oder auch nur ein paar Jahre mehr so verbringen möchte. Ich weiß nicht, ob ich so behandelt werden möchte. Ich weiß nicht, ob ich nicht einfach zu nahe am Abgrund stehe, um mit jemandem zusammen zu sein, der so gedankenlos ist.
Aber ich habe Angst festzustellen, dass alle so sind. Was wenn ich ihn verlasse und dann erkennen muss, dass keiner meinen Erwartungen gewachsen ist. Was wenn ich dann erkennen muss, dass ich einfach zu viel will. Dass keiner mich so behandeln wird wie ich das gerne hätte. Und dann hätte ich einen so wichtigen, wertvollen Menschen wie ich ihn in ihm nunmal gefunden habe umsonst verlassen. Und ich nehme fast an, dass es so kommen würde.
Ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Ich fühle mich durch seine Gedankenlosigkeit so oft verletzt und doch liebe ich ihn und meist ist er der Halt, an dem ich mich aus meinem Abgrund ziehe. Aber ich weiß nicht wie lange ich dieses Auf und Ab noch ertragen soll. Er wird sich nicht ändern, das begreife ich langsam. Ich verstehe es nicht, weil das was ich von ihm möchte doch eigentlich nicht so schwer ist, aber ich muss einsehen, dass dies der Junge ist den ich liebe und nicht meine Idealvorstellung von ihm. Ich bin mir nicht sicher, ob wir tief im Innern nicht doch zuverschieden sind, wenn wir uns an der Oberfläche auch noch so sehr ähneln. Kann jemand der so nachdenklich ist wie ich und sich über jeden Scheiß den Kopf zerbricht, mit jemandem zusammensein, der über emotionale Dinge und andere Menschen überhaupt nicht nachzudenken scheint.
17.8.06 17:02


Weltkreisen

Oh Welt, so bleib doch hinter mir zurück.
So bleib doch fort, geh weg - es hat doch alles keinen Zweck!
18.6.06 22:56


Verbrannte Erde

Ich weiß es nicht. Ich weiß es doch nicht. Ich fühle mich innerlich tot. Nein, nicht ganz. Ganz tief drinnen spüre ich immernoch, wie sich die letzten Wochen wie Säure langsam und schmerzhaft tiefer fressen. Darüber haben sie alles verödet, verätzt und verbrannt hinterlassen. Ich spüre dort nichts mehr. An der Oberfläche nicht einmal mehr den Schmerz. Ich weiß nicht, ob unsere Liebe und vor allem mein Vertrauen auf diesem Boden noch einmal wachsen kann. Zumindest die Liebe ist tief verwurzelt, aber ich weiß nicht, ob sie sich durch die versteinerte Erde einen Weg bahnen kann. Vielleicht bleibt sie in der Tiefe, eingeschlossen als kleine Kapsel, die sich irgendwann zum Krebsgeschwür auswächst oder einfach für immer dort sitzt und ab und zu das Stechen der Erinnerung in meinen Organismus aussendet. Ich weiß es nicht. Ich weiß es doch wirklich nicht.
2.6.06 22:25


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